Pflasterklang 2006 Schweinfurt Jonglage und Artistikshow Feuershow

Pflasterklang Schweinfurt

Termin:
Pflasterklang 2006 Schweinfurt Jonglage und Artistikshow Feuershow
Ort: Schweinfurt
Veranstaltung: Pflasterklang
Datum: 2.September 2006
Uhrzeit: (11.00 bis 16.00 Fußgängerzone)
Show: Jonglage und Artistikshow
20.00 – 23.00 Gutermannpromenade
Show: Feuershow
(öffentliche Veranstaltung)

Schweinfurter Tagblatt, 04. September 2006

Menschentrauben in der Sonne

INNENSTADT Wie bestellt erschien das samstägliche Sonnenschein-Intermezzo und ermöglichte den Organisatoren des achten Schweinfurter Straßenmusik-Festivals „Pflasterklang“ eine erfolgreiche Rekord-Veranstaltung. Denn mit insgesamt 39 Straßenkünstlern hatten so viele Teilnehmer wie noch nie beim „Kulturpackt für Schweinfurt“ ihre Bereitschaft bekundet, die Innenstadt für einen Tag in eine große Bühne zu verwandeln.

Ab zehn Uhr morgens fanden sich Ensembles an 18 Stellen der City ein und versammelten bald beachtliche Menschentrauben um sich. So unterschiedlich wie die Herkunft der Darbietenden waren auch die Präsentationen.

Die aus Schweinfurt stammenden Gruppen „Balanda“ und „Bamboulele“ unterhielten mit australischen Didgeridoos beziehungsweise afrikanischen Trommeln.

http://www.feuerwerk-workshop-hochzeitsmesse.de/

In Belgien und Spanien daheim sind hingegen die Künstler des Duo Justiniano, die „meditative spanische Trovadero-Musik“ zu Gehör brachten. Aus Dänemark reiste die Blues-und-Country-One-Man-Band „Gee Gee Kettel“ an. Gut vertreten war abermals der Bereich Jonglage durch „Blick-Kontakt“ aus Haßfurt, das Kützberger Trio „Firlefanz“ und Detlef Vogt aus Theres.

Auch an die Kinder hatten die Veranstalter gedacht. Für sie erwies sich die Musikshow der „Bubbels“ aus Nürnberg ebenso als Anziehungspunkt wie die „luftig-lustige Clownerie“ von „Luftikus und Balloni“, einer Gruppe aus Gochsheim und Schweinfurt.

Als auf „jeden Fall so gut wie im letzten Jahr, wenn nicht sogar besser“ bezeichnete der Kulturpackt-Geschäftsführer Gerald J. Günther das Publikumsinteresse in der City.

Das gelte leider nicht ganz für den Besuch der „Straßenmusikmeile“ an der Gutermann-Promenade in der Zeit ab 20 Uhr, was möglicherweise auf das abendliche Fußball-Länderspiel zurückzuführen sei. In jedem Fall habe man mit dem Wetter großes Glück gehabt, auch die organisatorischen Abläufe hätten einwandfrei funktioniert, so Günther. Dabei richtet der Kulturpackt seinen Dank auch an die Stadt und die „Attraktiven Schweinfurter“, die die Veranstaltung mit ihren Zuschüssen erst ermöglicht hätten. Die Künstler, die vom Kulturpackt lediglich ihre Fahrtkosten sowie die Verpflegung erstattet bekamen, mussten sich ihre Gagen selbst einspielen. Auch hier gab es laut Günther bislang nur zufriedene Rückmeldungen, wenngleich sich bei einer hohen Zahl an Teilnehmern nicht automatisch auch die Spendierfreudigkeit des Publikums erhöhe. Zu einer kleinen Änderung könnte man sich im kommenden Jahr veranlasst sehen. Die Zunahme von Verstärker-Geräten habe heuer zu einem kleinen „Wettrüsten“ geführt, bei dem Gruppen ohne elektronische Hilfe auf der Strecke zu bleiben drohten.

Vorankündigung Volkszeitung SW vom 25.08.2006

Teilnehmerrekord beim achten Pflasterklang

Immer beliebter wird der „Pflasterklang“, das Schweinfurter Straßenmusikfestival, wie der Veranstalter KulturPackt mitteilt. Zu dem Musikspektakel, das am Samstag, 2. September, zum achten Mal in der Fußgängerzone stattfindet, haben sich in diesem Jahr 39 Straßenkünstler und Gruppen angemeldet – so viele wie noch nie.

Mit ihnen soll sich die Innenstadt am ersten Septembersamstag wieder in einen bunten musikalischen Basar verwandeln, bei dem es an jeder Ecke singt und klingt. Viele Musiker kommen aus der Region, doch ist der Ruf des fröhlichen und unkomplizierten Festivals längst bis nach Norddeutschland und in den Schwarzwald gedrungen, wie man an den Herkunftsorten der Künstler erkennt.

Viele kommen immer wieder gerne nach Schweinfurt, manche sind zum ersten Mal da und kennen den „Pflasterklang“ bisher nur vom Hörensagen. So gibt es die guten alten Bekannten wie den Jongleur Detlef Vogt und das Trio „Firlefanz“, die Folk-Gruppe „Vivre“ oder „Balanda“ mit ihren Didgeridoos neben interessanten Neulingen wie die Einmann-Band „De Fux Deiwels Wilde“, die Unplugged-Punkrock-Combo „Gabe & The Babes“, das Kindertheater „Die Bubbels“ aus Erlangen oder die Trommelgruppe „Bamboulele“, die nach fast zehn Jahren wieder aufersteht.

Neben klassischer Liedermacherei und Folk aus Schottland, Irland oder der Bretagne finden sich Rockabilly, Pop und fränkisches Liedgut, Drehorgel und Schubert-Lieder, Blues, Jazz und Reggae. Aber nicht nur die Musik ist stark vertreten, auch Kleinkünstler zeigen ihr Können: mehrere Jonglage-Gruppen, Zauberei, Clownerie, Einradfahrerei, Straßentheater und ein Straßenmaler sind ebenfalls dabei.

Das abwechslungsreiche Fest für die ganze Familie bietet Musik zum Anfassen, lebendig, echt und unverstärkt, und das Ganze bei freiem Eintritt – eine Spende in die Hüte und Gitarrenkoffer der Musikanten und Gaukler ist aber natürlich gerne gesehen.

Bei schönem Wetter gibt es abends wieder die „Straßenmusikmeile“ am Mainufer, wo die Musiker noch einmal unter Laternenlicht aufspielen und verschiedene Feuerjongleure zu sehen sein werden, bei schlechtem Wetter trifft man sich beim Abschlussfest in der Disharmonie zu einer „Straßenmusikgala“.

Weitere Infos: Tel. (0 97 21) 80 35 77
www.kulturpackt.de